Im Familienrecht – Erbrecht unterteilen wir in 3 Bereiche

Scheidungsverfahren

Eine Ehescheidung kann nur durch einen Richter per Beschluss des Familiengerichts geschieden werden. In Scheidungsverfahren besteht Anwaltszwang. Das bedeutet, dass sich mindestens der Antragsteller vor Gericht von einem Anwalt vertreten lassen muss. Der andere Ehepartner kann nach aktuellem Familienrecht wählen, ob er sich selbst vertreten möchte oder einen eigenen Anwalt nimmt.

Mit der Scheidung einher gehen zahlreiche weitere Fragen, die geklärt werden müssen. Die Empfehlung kann nur lauten, alsbald ein erstes anwaltliches Beratungsgespräch zur Abklärung der Scheidungsvoraussetzungen zu führen, damit die Fragen der Trennung, der Trennungszeit und des Ablaufs der Scheidung geklärt werden. Auch gilt es, alsbald Scheidungsunterlagen zusammenzutragen, die sich mit Fragen der Vermögensaufstellung zum Zugewinnausgleich befassen oder zur Vorbereitung eines im Verfahren durchzuführenden Versorgungsausgleichs.

Unterhaltsverfahren

Häufig lieg der größte Problembereich nach Trennung von Eheleuten in Fragen des Unterhaltsrechts. Bestehen Unterhaltsansprüche, gegebenenfalls in welcher Höhe und für welche Zeitdauer?

Aussagefähige Einkommensunterlagen müssen zusammen getragen werden, nachdem die jeweilige Höhe des Einkommens maßgeblich ist für die Beurteilung der Frage, ob überhaupt Unterhaltsansprüche gegeben sind. Gegebenenfalls müssen dann Berechnungen erfolgen sowohl zum Kindesunterhalt als auch zum Unterhalt des Ehepartners. Fragen etwaiger Schuldentilgung gilt es zu berücksichtigen. Häufig stellt sich damit einhergehend die Frage einer Vermögensauseinandersetzung, die bis zur Veräußerung gemeinsam erworbenen Grundbesitzes führen kann. Insgesamt sind häufig sehr schwierige Fragen zu klären. Auch hier gilt es, direkt zu Beginn einer Trennung den notwendigen anwaltlichen Rat für Familienrecht einzuholen.

Erbrechtliche Beratung

In den vergangenen Jahrzehnten ist es vielen Menschen gelungen, nicht unerhebliches Vermögen zu erwerben. Nicht immer geht damit eine eindeutige erbrechtliche Regelung, beispielsweise in Form eines Testaments, einher.

Für die anwaltliche Tätigkeit bedeutet dies, dass einerseits rechtzeitig anwaltlicher Rat für Erbrecht eingeholt wird, wer im Erbfall bedacht werden soll, wobei es auch steuerliche Gesichtspunkte zu berücksichtigen gilt. Andererseits besteht im Erbfall häufig Beratungs- und Handlungsbedarf im Erbrecht, ob die Erbfolge eingehalten ist und der Nachlass zutreffend ermittelt wurde. Hier stehe ich sowohl für die Beratung als auch für die Erbauseinandersetzung zur Verfügung gegebenenfalls auch als Mediator oder Nachlassverwalter.